Rund 100 Besucher bei Windradbesichtigung in Pöfersdorf

Im Rahmen der Bayerischen Energietage öffneten wir die Türen unserer Windkraftanlage in Pöfersdorf für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Rund 100 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, das Windrad aus nächster Nähe zu erleben und mehr über die Bedeutung der Windenergie für die regionale Energiewende zu erfahren.

Einblicke in die Technik des Windrades

Bei mehreren Führungen vor Ort erläuterte ein Experte die technische Funktionsweise der Anlage. Das Windrad mit einer Gesamthöhe von 200 Metern und einer Leistung von 3 Megawatt produziert seit Juli 2013 sauberen Strom für die Region. Die Besucher erhielten spannende Einblicke in die Stromerzeugung und die Abläufe eines modernen Windkraftwerks.

Windenergie als Baustein der regionalen Versorgung

Roland Hadwiger, Vorstand der Jurenergie eG, und Agnes Gruber, Projektmanagerin Wind, standen den Gästen für Fragen zur Verfügung und berichteten über die Rolle der Windenergie für eine sichere, nachhaltige und regionale Energieversorgung. Außerdem informierten sie über die Vorteile für Kommunen sowie über die Möglichkeiten, sich über die Genossenschaft aktiv an der Energiewende zu beteiligen.

Offener Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern

Das große Interesse zeigte sich auch in den zahlreichen Gesprächen mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Im Mittelpunkt standen Themen wie die regionale Energieversorgung, die Akzeptanz von Windenergieanlagen und deren Beitrag zur kommunalen Wertschöpfung.

Weitere Windenergieprojekte in Planung

Als regionale Energiegenossenschaft setzen wir bei der Entwicklung und Umsetzung unserer Projekte auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen vor Ort sowie auf genossenschaftliche Beteiligungsmodelle. Aktuell befindet sich die Planung weiterer Windenergieprojekte in Vorbereitung. Neue Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger könnten ab 2028 entstehen.

Mit dem Besichtigungstag unterstrich die Jurenergie eG ihr Anliegen, Transparenz zu schaffen, Fragen offen zu beantworten und den Dialog über die zukünftige Energieversorgung in der Region aktiv zu fördern.