Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie dürfen nicht gefährdet werden.
Jurenergie machte deutlich, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien verlässliche Rahmenbedingungen, zügige Genehmigungsverfahren, einen bedarfsgerechten Netzausbau und faire Marktbedingungen für regionale Akteure benötigt. Bürgerenergiegesellschaften leisten hierbei einen wichtigen Beitrag, weil sie Akzeptanz schaffen, Investitionen vor Ort ermöglichen und die regionale Wertschöpfung stärken.
Kritisch bewertet Jurenergie die aktuellen Gesetzesinitiativen des Bundeswirtschaftsministeriums. Aus Sicht der Genossenschaft könnten die vorgesehenen Änderungen den dringend erforderlichen Ausbau von Windenergie, Photovoltaik und Speichern insbesondere in Bayern bremsen. Damit würden ausgerechnet jene Investitionen erschwert, die für Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und dauerhaft bezahlbare Strompreise benötigt werden.
„Wer Versorgungssicherheit und günstige Energiepreise erreichen will, muss den Ausbau der Erneuerbaren beschleunigen und nicht ausbremsen“, betonte Vorstand Michael Vogel im Gespräch.
Jurenergie wird sich auch künftig aktiv in den politischen Dialog einbringen und sich für praxisgerechte Rahmenbedingungen einsetzen, die den Ausbau von Windenergie, Photovoltaik, Speichern und Bürgerenergieprojekten stärken.
Jurenergie eG
Nürnberger Straße 35
92318 Neumarkt