Aktuelles

19.05.2017

Klimaschutz-Preis der Stadt Neumarkt 2017

Am 19.05.2019 hat die Jurenergie den Klimaschutz-Preis der Stadt Neumarkt 2017 erhalten. Hinter dem Klimaschutz-Preis steht die Idee des Klimaforums der Stadt Unternehmen, Privatpersonen und Bürger für ihr Engagement für den Klimaschutz auszuzeichnen.
Der Klimaschutz-Preis ist mit einem Preisgeld von € 10.000,-- dotiert, das von den Firmen Klebl Hausbau und Gloßner Immobilien gestiftet wurde. Die Jurenergie hat ein Preisgeld von € 1.250,00 gewonnen.
Gewürdigt wurde damit das Engagement der Jurenergie für eine nachhaltige und dezentrale Energiewende in Bürgerhand, die von der Erzeugung bis zur Vermarktung reicht.
In der Generalversammlung der Jurenergie widmete Vorstand Michael Vogel, den Preis den Mitgliedern der Jurenergie. Denn ohne deren mutiges und vertrauensvolles finanzielles Engagement, wäre die Jurenergie nicht zum aktuellen guten Beispiel für eine gelungene Energiewende durch und in Bürgerhand geworden.
Bei dieser Gelegenheit forderte der Vorstand auch von der Politik, sich energisch für eine Begrenzung des CO2 Ausstoßes und Begrenzung des Klimawandels einzusetzen.


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28.03.2017

Aus dem Online Magazin Ansporn - Leben im Landkreis Neumarkt.

Ersatzgelder für naturschutzrechtlicher Ausgleichsmaßnahmen kommen direkt der Region zugute durch die Förderung spezieller Landschafts- und Naturschutzprojekte im Landkreis. Wie in kaum einem anderen Feld werden hier in der Windenergie Eingriffe auch regional und direkt kompensiert. Ein Punkt der neben dem eh schon geringen Flächenverbrauch für die Windenergie spricht. Im Ansporn LINK ab Seite 18 finden Sie ein Praxisbeispiel.




25.02.2016

Die Links zum Solarverbund Bayern.

Da bei der Informationsveranstaltung am 25.02.2016 unsere Präsentationstechnik nicht gut funktioniert hat
und die Videos nicht zu sehen waren, hier die Links zu den Seiten.




17.02.2016

Stellungnahme der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV zum Kabinettsentwurf für ein Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz – KWKG)

Energiegenossenschaften und genossenschaftliche Energieversorgungsunternehmen sind im Bereich der Objekt- und Quartiersversorgung ohne Nutzung des öffentlichen Netzes aktiv und liefern als Contractoren Strom und Wärme aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)- Anlagen bzw. planen und bauen diese Projekte als Eigenversorgungsmodelle z.B. für Kommunen. Mit dieser wertvollen Arbeit werden Mieter in Wohngebäuden und –quartieren (Mieterstrom), Kommunen oder soziale Einrichtungen sicher, dezentral und effizient mit Strom und Wärme versorgt. Durch diese KWK-Projekte wird ein unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz und zur CO2-Reduktion geleistet. Ferner kann durch KWK flexibel Strom erzeugt und dadurch die fluktuierende Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenergie ausgeglichen werden. Schlussendlich werden mit der dezentralen Stromversorgung die Stromnetze entlastet und der Netz ausbau verringert. .....

Zum weiterlesen klicken Sie bitte auf den Link, der das PDF Dokument öffnet.




18.08.2015

Im Downloadbereich finden Sie die Stellungnahme der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften (DGRV) zum Ergebnispapier des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 3. Juli 2015




25.06.2015

Bericht zur 5. ordentlichen Generalversammlung der Jurenergie eG vom 25.06.2015


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Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Fruhmann begrüßt die Mitglieder der Jurenergie (JeG) und stellt die ordnungsgemäße Ladung zur Generalversammlung fest.
Hauptaufgabe im letzten Jahr sei es gewesen, Kontinuität in der Entwicklung der Genossenschaft zu wahren, ohne sich von der unsteten Entwicklung der vor allem politischen Rahmenbedingungen aus dem Tritt bringen zu lassen.



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Aus Sicht der Jurenergie sei es sicher wenig überraschend, dass Gründungsmotive und –absichten 5 Jahre gehalten haben; sehr wohl bemerkenswert sei es aber, wie die Jurenergie nach 5 Jahren aufgestellt ist:
- über 900 Mitglieder, die sich vielfältig ehrenamtlich einbringen
- neben den PV-Anlagen vier eigene Windräder und Beteiligungen
- effiziente Strukturen mit eigener Geschäftsführung.
Auf dieser Basis ist die Jurenergie ein bayernweit bekannter und anerkannter Akteur zur Energiewende auf lokaler Ebene mit innovativer Partnerschaft von Bürgern und Kommunen.



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Helmut Himmer, stellvertretender Landrat des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. und 1. Bgm. der Gemeinde Berg begrüßt die Genossen der JeG. Er spricht Erfreuliches und Bedauerliches der Energiewende an. In der tagesaktuellen Stromtrassenfrage sei die Region mit dem Korridor quer durch den Landkreis hart betroffen.
Nach 5 Jahre sei die JeG eine Organisation mit vielen Mitgliedern und zahle Steuern, die regional verankerten Genossen trügen so zur regionalen Wertschöpfung bei. Erhebliche Summen können so für weitere Investitionen bereit gestellt werden. Der Landkreis Neumarkt sei auf bestem Wege zur kalkulatorischen Energie-Autarkie!



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Henry Pillipp, Vorstand der Sparkasse Neumarkt-Parsberg arbeitet in seinem Grußwort die Parallelen der Sparkasse Neumarkt-Parsberg und der JeG heraus und verweist insbesondere auf die regionale Verzahnung und den bürgerlichen Auftrag der Kreditversorgung.
Auch zur Verwirklichung der Idee, die Wertschöpfung im Landkreis zu belassen, tragen beide Organisationen bei. Die Sparkasse sei seit der Gründung der JeG deren Hausbank und stellt letztlich regionales Geld für die JeG zur Verfügung. Der große Kapitalzufluss in die Genossenschaft flöße Respekt ein und beweise auch das Vertrauen in die handelnden Personen. Inzwischen zähle die JeG zu den großen Kunden der Sparkasse mit einem Kreditbetrag in zweistelliger Millionenhöhe.



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Carsten Borrmann berichtet insbesondere über den aktuellen Sachstand der Photovoltaikanlagen der JeG.
Es gab keine Änderungen im Bestand. Das Jahr 2014 sei ein sehr gutes Sonnenjahr mit rund 10% höheren Erträgen als 2013 gewesen.



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Michael Vogel berichtet über die Investitionen im Bereich Windkraft, stellt die aktuelle Struktur des „Konzerns“ Jurenergie vor.
Weiterhin zeigt Er diverse Bilanz-Positionen sowie die Gewinn- und Verlustrechnung detailliert auf, um den Mitgliedern einen genauen Einblick in die wirtschaftliche Situation der Jurenergie eG zu ermöglichen.
Die Prüfung durch den Genossenschaftsverband ergab auch unter dem neuen Prüfer keinerlei Beanstandungen.



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AR und VOR schlagen vor, aus dem Jahresüberschuss nach Zuführung zu den gesetzlichen und satzungsmäßigen Rücklagen als Dividende 1,5% des gezeichneten Kapitals für das Gesamtjahr 2014 auszuschütten. Der Restbetrag wird auf neue Rechnung 2015 vorgetragen. Der Vorschlag wird von den Mitgliedern angenommen.


Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Fruhmann bedankt sich im Namen der Genossenschaft und des Aufsichtsrates beim Vorstand für die geleistete, sehr professionelle Arbeit und auch für das Engagement der Mitglieder, für die erfolgreiche Abwicklung der Generalversammlung und lädt zum gemeinsamen Imbiss.

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10.11.2014

Bericht zum Besuch des MdL Jürgen Mistol im Rahmen seiner Energietour

lm Genossenschaftsverband Bayern bringt sich die Jurenergie eG als Mitglied im Fachausschuss „Energiegenossenschaften“ sehr aktiv im Arbeitskreis „Energiewende“ ein.
Dessen Arbeitspapier stellte einen Baustein dafür dar, die EEG-Novelle zumindest in einigen Punkten abzuschwächen.
Als eine der großen und erfolgreichen Energiegenossenschaften Bayerns sind wir ein gesuchter Gesprächspartner für Parteien und Verbände. Kontakte zu allen Parteien sind für die Jurenergie eG dabei aus Gründen der politischen Neutralität gewollt.
Deshalb freute sich die Jurenergie eG über den Besuch der Grünen-Politiker Jürgen Mistol (MdL) und Stefan Schmidt (Bezirksvorsitzender Oberpfalz), die erfahren wollten, wie es um die Energiegenossenschaften steht, wo der Schuh drückt und wie die Perspektiven für die Zukunft aussehen.
Michael Vogel betonte zunächst die Vorzüge des Genossenschaftsmodells, das nicht nur eine hochdemokratische Teilhabe jedes Mitglieds ermöglicht, sondern eine der sichersten Anlageformen überhaupt darstellt. Denn während andere Beteiligungsformen auch Auszahlungen des Kapitals zulassen und direkt vorsehen, werden in der Genossenschaft nur echte Gewinne ausgeschüttet, nachdem Rücklagen gebildet worden sind und eine Prüfung durch den Genossenschaftsverband erfolgt ist.
Das Kapital bleibt erhalten und wird am Ende der Mitgliedschaft zurückbezahlt.
Michael Vogel führte weiterhin aus, dass sich die Genossenschaft in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat. Mittlerweile sind über 900 Landkreisbürger Mitglied der Genossenschaft, die über ein Eigenkapital von fast 9 Mio. Euro verfügt. Wir haben seit der Gründung 0,8 MWp PV-Anlagen und 4 WEA mit zusammen 12 MW in Betrieb genommen und über 20 Mio. investiert.
Vogel legte Wert darauf, dass die Jurenerie eG dadurch so aufgestellt ist, dass die Änderungen, die die EEG Novelle und das KAGB mit sich bringen, keine negativen Auswirkungen auf das Bestandsgeschäft haben werden. Die Jurenergie eG ist momentan nahezu voll investiert und hat sich frühzeitig strategisch so aufgestellt, dass sie die Änderungen des KAGB nicht treffen werden.
Anders als viele Genossenschaften, die nur Beteiligungen eingegangen sind, ist die Jurenergie eG zu fast 100% operativ tätig und unterliegt somit nicht dem Anwendungsbereich des KAGB. Selbst wenn es im schlechtesten Falle (die Politik würgt die Energiewende ab) zu keinen weiteren Investitionen und keinem weiteren Wachstum kommen sollte, können Wir die nächsten 18 bis 20 Jahre solide weiter wirtschaften.
Aus der EEG - Novelle akzentuierte Vogel zwei Problemkreise, die das weitere Wachstum der Genossenschaft hemmen können. Zum einen ist dies die sinnlose 10-H-Regelung, die bei konsequenter Umsetzung, vorläufig zum Stopp des weiteren Ausbaus der Windenergie in Bayern führen wird. Zum anderen das Ausschreibungsmodell ab 2017. Schmidt und Mistol verwiesen darauf, dass bei einer Expertenanhörung im Sommer zur 10-H- Regelung elf der zwölf damals Befragten sich gegen dieses Konzept ausgesprochen hatten. „Und dennoch sei der Entwurf so eingebracht worden“, kritisierte Schmidt.
Die Jurenergie eG hat Verständnis dafür, dass durch die Regelung eine Verspargelung der Landschaft durch viele einzelne Windräder verhindert werden solle. Deshalb plädiere die Jurenergie eG auch dafür, die 10-H- Regelung in unbebauten Außenbereichen anzuwenden. Anderseits, so Vogel, müsste im Gegenzug eine gesetzgeberische Vorgabe für die Kommunen erfolgen, die sie verpflichtet, sogenannte Konzentrationsflächen in einem Umfang von 1-2% der Gemeindeflächen auszuweisen. Dies verbunden mit der klaren gesetzgeberischen Maßgabe, die Konzentrationsflächen quasi als privilegiert auszuweisen und von der 10-H-Regeung auszuschließen. Eine Verhinderungsplanung müsse zugleich unterbunden werden, indem nur windstarke Standorte, soweit vorhanden, ausgewiesen werden.
Nur so könne die Bayerische Staatsregierung ihre selbst gesteckten Ausbauziele erreichen. Die derzeit unklare Gesetzeslage macht für die Kommunen eine Planung sehr schwierig. Deswegen können einige Flächennutzungsplanungen nicht so vorangebracht werden, wie die Kommunen selbst und die Betreiber dies wünschen. Davon betroffen ist auch das Projekt Laubholz. Die Jurenergie eG hat sich selbst verpflichtet, die Anlagenzahl deutlich zu reduzieren, damit wollen wir den Bedenken der Kommune und auch den wenigen, aber sehr lautstarken Windkraftgegner, die außer optischen Bedenken, nichts Substantielles einzuwenden haben, entgegen kommen. Denn bei einer deutlichen Reduzierung kann von einer Umzingelung keine Rede sein. Wir sehen insgesamt jedoch noch eine gute Perspektive, das Projekt in 2016 ganz oder in Teilen zu realisieren.
Das Wachstum im Bereich Windkraft könnte ab 2017 signifikant betroffen sein, wenn es langfristig beim sogenannten Ausschreibungsmodell bleibt, bei dem nur der Investor zum Zuge kommt, der den geringsten Strompreis anbietet. Davon profitieren in erster Linie die großen und mittleren Investoren/Versorger, während einzelne Bürgergenossenschaften in diesen Preiswettbewerb aus Risikogründen kaum einsteigen werden. Eine Gegenstrategie wäre die überregionale Partnerschaft mehrerer Energiegenossenschaften mit Stadtnetzbetreibern.




22.08.2014

Unser Baustellenfest am Windpark Birgland

Erstmal einige Bilder, der Bericht ist noch in Arbeit.

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28.02.2014

Windkraft für die Energiewende - Neue Energieallianz für den Windpark Birgland

OSTWIND-Gruppe und Jurenergie eG schmieden neue Energieallianz für den Windpark Birgland.

Die im Landkreis Neumarkt beheimatete „Jurenergie e.G.“ und die Regensburger OSTWIND-Gruppe haben heute in Neumarkt i. d. OPf. gemeinsam ein Zeichen gegen den politischen Wankelmut in Sachen Energiewende gesetzt und die Verunsicherung von Anlegern nach der Prokon – Pleite gesetzt. Ostwind wird sich als Projektant an der gemeinsamen Gesellschaft beteiligen, Jurenergie wird erstmalig im Rahmen einer intergenossenschaftlichen Energie-Allianz andere bayerische Genossenschaften am Projekt beteiligen.

Der neue Wald-Windpark liegt auf einer windhöffigen Anhöhe der Mittleren Frankenalb südöstlich der Autobahn A6 im Gemeindegebiet Birgland . Er umfasst 2 moderne Anlagen des Typs Vestas V 112 mit einer Nabenhöhe von 140 m und einem Rotordurchmesser von 112 m. Sie gehören zur 3-Megawatt-Leistungsklasse, liefern Strom für rund 4.500 Haushalte und ersparen pro Jahr über 10.000 Tonnen CO2.

Um das Vorhaben angesichts wachsender politischer Widrigkeiten noch in diesem Jahr erfolgreich zu realisieren, sind die „Jurenergie e.G.“ und die OSTWIND-Gruppe unter dem Dach der Windpark Birgland GmbH und Co. KG eine neue strategische Allianz eingegangen. So wird die Teilhabe möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger gesichert – insbesondere auch in der Standortgemeinde des neuen Windparks. Angestrebt wird darüber hinaus ein intergenossenschaftliches Modellprojekt, das verschiedene regionale Energiegenossenschaften zusammenbringt – und in dieser Form bislang beispiellos für Bayern sein dürfte. Ziel soll es sein, vermehrt intergenossenschaftlich zu agieren, um umgekehrt auch der Jurenergie zukünftig die Beteiligung an Projekten in anderen Landkreisen zu sichern.

Die „Jurenergie e.G.“ arbeitet dabei streng nach dem genossenschaftlichen Prinzip für ihre Mitglieder. Das Genossenschaftsprinzip ist weit mehr als andere Gesellschaftsformen auf Nachhaltigkeit und eine langfristige Perspektive angelegt. Im Gegensatz zu anderen Modellen, die mit hohen Ausschüttungen schon am Anfang werben, aber bei denen von Anfang das „eigene“ eingezahlte Kapital ausgeschüttet wird und dieses am Ende aufgebraucht ist, bleibt das eingezahlte Geld bei den Genossenschaften erhalten und wird beim Ausscheiden vollständig zurückgezahlt. Jurenergie schüttet daher nur tatsächliche echte Gewinne an ihre mittlerweile über 900 Mitglieder mit einer Gesamtbeteiligungssumme von über 8,5 Mio. € aus. Diese Vorgabe des Genossenschaftsgesetzes – sowie die gesamte Geschäftsführung - wird jährlich verpflichtend durch den Genossenschaftsverband geprüft. Obwohl die Gründung erst vor knapp 4 Jahren erfolgte und trotz gewaltiger Anfangsinvestitionen kann heuer für das Geschäftsjahr 2013 bereits zum dritten Mal eine echte Gewinn-Ausschüttung erfolgen. Die Mitglieder ziehen sich dabei durch alle Bevölkerungsschichten des Landkreises Neumarkt, denn die Mindestbeteiligung wurde bewußt auf lediglich 500 € pro Person festgelegt, damit praktisch jeder Landkreis-Bürger die Energiewende voranbringen und von ihr profitieren kann.

Bisher hat die Jurenergie mit ihren drei Vorständen Carsten Borrmann, Bernhard Pürzer und Michael Vogel ca. 14 Mio. € in 12 Photovoltaik-Anlagen und zwei Beteiligungen an Windparks investiert und hat im Jahr 2013 zwei komplett eigene Enercon-Windkraftanlagen der 3-MW-Klasse in Betrieb genommen. Dabei wurden alle Projekte möglichst mit regionalen Vertragspartnern umgesetzt, um den regionalen Gedanken umzusetzen und weiter voranzubringen. Die bisherige Erfolgsgeschichte zeigt sich auch daran, daß in der heute für Erneuerbare Energien schwierigen Zeit ständig neue Mitglieder hinzustoßen bzw. alte Mitglieder ihre Beteiligungen aufstocken.

Energiewende in Bürgerhand - mitgestalten, mitverdienen!!! Bürger werden regionale Energieversorger.

Die Vorstände der „Jurenergie e.G.“
Carsten Borrmann, Bernhard Pürzer, Michael Vogel




14.10.2013

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Das Bild zeigt die WKA Pöfersdorf und wurde von Wolfgang Wegmann gemacht.




14.09.2013

Jurenergie eG weiht erstes Windrad ein

Es ist ein echter Meilenstein in der noch jungen Geschichte der Bürgergenossenschaft Jurenergie eG: Am 14.09.2013 konnte die Einweihung des ersten eigenen Windrads der Bürgergenossenschaft gefeiert werden. Im Südosten des Landkreises Neumarkt, in der Nähe der Ortschaft Pöfersdorf, wurde eine Getriebelose 3 MW – Anlage errichtet und vor wenigen Wochen in Betrieb genommen.
Kein Wunder, dass auf der Einweihungsfeier trotz Nieselregen allgemeine Zufriedenheit und Freude über das Erreichte zum Ausdruck kamen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Fruhmann begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter viele Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, und skizzierte kurz die Entwicklung der Genossenschaft vom Start bis zum vorläufigen Höhepunkt mit dem ersten eigenen Genossenschafts-Windrad. Zugleich dankte er allen Beteiligten und Helfern für die Organisation und Durchführung dieser Einweihungsfeier, insbesondere der örtlichen Feuerwehr für die perfekte logistische Umsetzung.
Landrat Löhner betonte in seiner Ansprache die Bedeutung einer dezentralen Energieversorgung, insbesondere auch unter dem Aspekt der regionalen Wertschöpfung. Die Windenergie sei einer der wichtigsten dezentralen Energieträger. Ihre Akzeptanz in der Bevölkerung könne maßgeblich gesteigert werden, wenn die Bürger sich selbst beteiligen könnten. Die Jurenergie eG sei somit ein wichtiger Akteur bei der Energiewende. Landrat Löhner würdigte auch die von Beginn an unermüdliche und professionelle Aufbauarbeit, die insbesondere von den Vorständen und Aufsichtsräten geleistet wurde. Dadurch genießen die Verantwortlichen zu Recht hohes Vertrauen ihrer Mitglieder.
Auch Bernhard Graf, der Bürgermeister der Standortgemeinde Hohenfels, betonte in seinem Grußwort die positive Bedeutung der Bürgergenossenschaft. Er sei stolz, dass das erste Windrad der Jurenergie auf dem Gebiet des Marktes Hohenfels entstanden sei. Wenn ein 200 m hohes Windrad gebaut werde, bedeute dies für Bewohner der umliegenden Orte eine einschneidende Veränderung des Orts- und Landschaftsbildes. Auch wenn die Notwendigkeit der Energiewende nicht umstritten ist, stehe mancher Bürger einer Windkraftanlage vor der Haustür naturgemäß kritisch gegenüber. Mit dem Wissen, dass hier nicht externe Investoren großes Geld machen, sondern diese Anlage in Bürgerhand ist und jeder sich auch selbst daran beteiligen kann, ist die Akzeptanz für eine solche Windkraftanlage sicher ungleich höher.
Nach weiteren Grußworten von Jörg Ziller von der Fa. Ostwind und Jurenergie Vorstand Bernhard Pürzer erfolgte die Segnung der Anlage durch Herrn Pfarrer Udo Klösel und Herrn Pfarrer Richard Urschel. Sie erbaten Gottes Segen für einen störungs- und unfallfreien Betrieb und jederzeit hohe Erträge der Anlage.
Beim anschließenden geselligen Beisammensein bewirtete die Fa. Greller die Besucher mit Speis und Trank, während die Blaskapelle Lupburg für den passenden „Ohrenschmaus“ sorgte.
Führungen an der Anlage und Kurzvorträge rundeten das Programm ab, so dass die Zeit wie im Fluge verging. Vor allem die vielen anwesenden Mitglieder konnten nicht nur interessante Einblicke und Eindrücke mit nach Hause nehmen, sondern auch das Bewusstsein, Teil einer großen Gemeinschaftsleistung und (Mit-)Eigentümer eines stattlichen Windrades zu sein.




Die Windkraftanlage Pöfersdorf im Überblick:

Hersteller: Fa. Enercon
Technik: getriebelose Anlage
Leistung: 3 MW
Inbetriebnahme:25.07.2013
Gesamtinvestition:knapp 6,0 Mio €
jährl. Stromproduktion:ca. 6,8 Mio kW/h
(versorgt rund 2000 Haushalte)
jährl. CO2-Einsparung:ca. 4.100 t
Standort:in der Marktgemeinde Hohenfels,
nächstgelegener Ort Pöfersdorf

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Die Jurenergie eG – eine Erfolgsgeschichte

Als die Jurenergie eG im April 2010 von 79 mutigen Menschen gegründet wurde, konnte niemand eine derart rasante und erfolgreiche Entwicklung vorhersehen. Den Anstoß zur Gründung gab damals das Landratsamt Neumarkt. Dafür waren mehrere Faktoren maßgeblich:
So wird der Umstieg auf Erneuerbare Energien im Landkreis Neumarkt schon seit langem durch geeignete Projekte gefördert. Zudem gibt es in unserem Landkreis auch schon lange große Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie. Bereits Ende der 90er Jahre wurden die ersten Windräder errichtet, auch viele große PV-Anlagen sind zwischenzeitlich entstanden. Oft kamen jedoch die Investoren dieser Anlagen von weit her, so dass die eigene Bevölkerung kaum an der Wertschöpfung solcher Anlagen beteiligt war. Und insbesondere durch die gesetzliche Privilegierung von Windkraftanlagen war klar, dass weitere Anlagen kommen würden, egal wie man zur Windkraft steht.
Hier setzt die Grundidee an: Wenn schon Windräder bei uns gebaut werden, dann soll zumindest ein Stück des „Kuchens“ im Landkreis bleiben, sprich die eigenen Landkreisbürger sollen von der daraus zu erzielenden Wertschöpfung profitieren.
Gesucht wurde also ein Modell, mit dem möglichst viele Bürger an solchen Anlagen partizipieren können, und zwar ohne hohe finanzielle Hürden. Gefunden wurde es in der Rechtsform der Genossenschaft, und so begann am13.04.2010 die Erfolgsgeschichte der Jurenergie eG. Inzwischen sind rund 900 Bürgerinnen und Bürger Mitglied und haben zusammen Anteile in Höhe von fast 8 Millionen € gezeichnet.
Dank des ausschließlich ehrenamtlichen, tatkräftigen Einsatzes von Vorstand, Aufsichtsrat und vielen weiteren Mitgliedern konnte die Jurenergie eG in den ersten Jahren ihres Bestehens u.a. 12 PV-Anlagen realisieren und sich an fünf verschiedenen Windkraftanlagen beteiligen. Dann rückte durch das enorme Wachstum schneller als gedacht die Vision eines eigenen Windrades in greifbare Nähe. Nach langen Verhandlungen einigte man sich mit der Fa. Ostwind aus Regensburg auf den schlüsselfertigen Erwerb einer Windkraftanlage, die nahe Pöfersdorf gebaut wurde. Inzwischen wurde übrigens eine weitere Anlage gleichen Typs auf dem Brenntenberg – direkt an der Landkreisgrenze zu Regensburg - ebenfalls schlüsselfertig erworben. Für beide Anlagen wurden jeweils knapp 6 Millionen € investiert.
Die Jurenergie eG ist längst eine der erfolgreichsten Bürgerenergiegenossenschaften in Bayern und hat mittlerweile vielfach Vorbildcharakter für andere Initiativen.




11.09.2013

Windkraftanlage Pöfersdorf und Brenntenberg II sind in in Betrieb.

Inzwischen sind die Bauarbeiten für unsere ersten eigenen Windräder abgeschlossen. Während das Windrad in Pöfersdorf bereits seit 25. Juli am Netz ist, wurden die letzten Inbetriebnahme Schritte von Brenntenberg II am 11. September abgeschlossen, so dass nun auch dieses Windrad ins bundesdeutsche Energienetz einspeist.

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WEA Brenntenberg II
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WEA Pöfersdorf



03.05.2013

Auf der Seite Downloads finden Sie die Info zu unserem Windpark mit Vorbildcharakter.




02.05.2013

Grenze für Beteiligung angehoben

Bei der Gründung der Jurenergie eG im Jahr 2010 wurde festgelegt, dass pro Person maximal 200 Anteile (= 100.000 €) an der Genossenschaft gezeichnet werden können. Der Grund für diese Beschränkung war, dass man zum Gründungszeitpunkt überhaupt nicht absehen konnte, wie sich die Jurenergie eG entwickeln würde. Mit der Begrenzung sollte eine mögliche Konstellation verhindert werden, dass ein Mitglied die Genossenschaft kapitalseitig zu stark dominieren könnte und dies z.B. bei kompletter Kündigung dieser Anteile zu Problemen führen könnte.

Nachdem die Jurenergie eG mittlerweile ein gezeichnetes Kapital von weit über 7 Millionen € aufweist, ist die damalige Vorsicht nicht mehr geboten und die bisherige Begrenzung somit nicht mehr erforderlich. Zudem besteht inzwischen auch vermehrt die Nachfrage nach einer höheren Zeichnungsmöglichkeit. Daher wurde in der Generalversammlung vom 18.04.2013 beschlossen, die Zeichnungsobergrenze auf 1.000 Anteile (= 500.000 €) pro Mitglied zu erhöhen.




18.04.2013

Neuwahlen: Jurenergie eG geht mit bewährtem Vorstand in die nächste Wahlperiode

Ein umfangreiches Programm wurde in der jährlichen Generalversammlung der Jurenergie eG absolviert.
Zunächst wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 vorgestellt und beschlossen. Die Bilanzsumme der Jurenergie eG beliefsich am 31.12.2012 auf 7.853.196,22 €, das Eigenkapital betrug über 6,5 Mio. Euro. Obwohl alle Projekte i.d.R. unvermeidliche Anfangsverluste mit sich bringen, ist die Jurenergie eG erfreulicherweise schon mit Ablauf des zweiten vollen Geschäftsjahres in der Lage, erste nennenswerte Ausschüttungen vorzunehmen, nachdem für 2011 schon knapp unter 1% erzielt werden konnten. Die Generalversammlung beschloss eine Ausschüttung von 2% für das Geschäftsjahr 2012.

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Dies ist umso bemerkenswerter, da die Jurenergie eG wie jede Genossenschaft aufgrund des sog. Kapitalaufzehrungsverbotes nur echte Gewinne ausschütten darf. Ausschüttungen aus dem Kapital wie bei anderen Rechtsformen sind nicht zulässig. Für die Folgejahre ist mit steigenden Ausschüttungen zu rechnen, da dann weitere derzeit noch laufende oder in Planung befindliche Projekte fertig gestellt sein werden. Aufsichtsratsvorsitzender Franz Herrler konnte erfreut berichten, dass die obligatorische gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband ohne jegliche Beanstandungen blieb und der Jurenergie eine bestens geordnete und zufriedenstellende Geschäftslage attestiert wurde. Auch aus der regelmäßigen Arbeit des Aufsichtsrates selbst konnte Franz Herrler bestätigen, dass die Geschäftsführung in jeder Hinsicht korrekt erfolgt ist. Insgesamt bringt sich der Aufsichtsrat sehr intensiv und durchaus kritisch ein, so dass manche Entscheidung ausgiebig diskutiert und abgewogen wurde. Die derzeit schon 868 Mitglieder können somit sicher sein, dass der Aufsichtsrat seinen Auftrag sehr ernst nimmt, was bei manchem Großunternehmen offensichtlich nicht immer der Fall ist.

Als weiterer Tagesordnungspunkt wurden einige Satzungsänderungen beschlossen, um neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und künftigen Anforderungen gerecht zu werden. U.a. wurde auch beschlossen, die Grenze für die Höchstbeteiligung pro Mitglied deutlich anzuheben. Bei der Gründung der Jurenergie eG vor drei Jahren war festgelegt worden, dass pro Mitglied maximal 200 Anteile, also 100.000 € gezeichnet werden können. Da man damals die Entwicklung der Genossenschaft überhaupt nicht vorhersehen konnte, sollte diese Begrenzung verhindern, dass möglicherweise ein einzelnes Mitglied die Genossenschaft kapitalseitig dominieren könnte. Nachdem die Zeichnungssumme mittlerweile deutlich über 7 Mio € liegt, besteht insofern kein Risiko mehr, so dass Mitglieder künftig bis zu 1.000 Anteile, also 500.000 € zeichnen können.

Letzter wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen von Vorstand und Aufsichtsrat, die gemäß der Satzung turnusmäßig alle drei Jahre stattfinden.
Der bisher amtierende Vorstand, bestehend aus Carsten Borrmann, Bernhard Pürzer und Michael Vogel, stellte sich geschlossen zur Wiederwahl. In Anbetracht der hervorragenden Entwicklung der Jurenergie eG in den ersten drei Jahren war es keine Überraschung, dass ihre Wiederwahl von den Mitgliedern einstimmig beschlossen wurde.

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Verabschiedung der scheidenden Aufsichtsräte
Franz Herrler und Prof. Dr. Werner Wild

Beim 5-köpfigen Aufsichtsrat gab es zwangsläufig Veränderungen, da die bisherigen Aufsichtsräte Franz Herrler und Prof. Dr. Werner Wild aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierten. Die weiteren amtierenden Aufsichtsräte, Dr. Wolfgang Fruhmann, Andreas Westiner und Ralph Feldbauer stellten sich für eine weitere Periode zur Verfügung und wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt, genauso wie die neu in den Aufsichtsrat gewählten Cornelia Zeidler und Christoph Rabl, die mit ihren umfangreichen fachlichen Kompetenzen die professionelle Arbeit des Aufsichtsrates unterstützen werden.

Neuer Aufsichtsratsvorsitzender ist Dr. Wolfgang Fruhmann, sein Stellvertreter ist künftig Andreas Westiner. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass die Jurenergie nun auch über einen weiblichen Aufsichtsrat verfügt und schon jetzt die vieldiskutierte Quote von 20 % erfüllt …

Nachdem der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Franz Herrler nach rund drei Stunden die Versammlung schloss, konnten alle Mitglieder ihren Heimweg antreten in der Gewissheit, dass die Jurenergie eG bestens aufgestellt ist und ihr Geld dort gut angelegt ist.




10.04.2013

Kampagne „Die Wende - Energie in Bürgerhand“

Die Energiewende kommt voran! Das ist vor allem das Verdienst von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die sich seit Jahrzehnten für die vielfältigen Ziele der Energiewende engagieren: für den Klimaschutz, den Atomausstieg und den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Die bundesweite Kampagne „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ will diese Menschen sichtbar machen und ihnen im Jahr der Bundestagswahl eine starke Stimme geben.
Für eine Energiewende in Bürgerhand • 100%. Dezentral. Gerecht.
Was Sie heute tun können: Unterzeichnen Sie die Energiewende-Charta, leiten Sie diese weiter und werben Sie für diese Initiative.
Weitere Infos hier: http://www.die-buergerenergiewende.de/




16.02.2013

Bilder von der Baustellenbesichtigung der Windkraftanlage Pöfersdorf

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31.01.2013

WKA Brenntenberg II das zweite eigene Windrad der Jurenergie ist im Bau.

Die Bilder dazu finden sie auf der Projektseite Windkraft



01.01.2013

Aktueller Stand am 27.12.2012



16.10.2012

WKA Pöfersdorf das erste eigene Windrad der Jurenergie ist im Bau.

Die Bilder dazu finden sie auf der Projektseite Windkraft



12.11.2011

Arbeitseinsatz in Deining

Am 12.11.2011 leisteten 12 wackere Mitglieder der Jurenergie einen ehrenamtlichen Arbeitsdienst. Das Ziel war, Kosten zu sparen und die knappen Realisierungszeiträume der zwei offenen PV-Bauvorhaben in Deining und Möning durch unterstützende Tätigkeiten so zu verkürzen, dass die Anlagen noch in diesem Jahr sicher betriebsbereit gemeldet werden können.

So wurden zwischen 9:00-13:00Uhr:
- Zwei Anzeigesysteme in den Schulen von Deining und Pilsach installiert
- DC-Kabel (Gleichspannungskabel welche die PV-Module mit den Wechselrichtern verbinden) mit einer Gesamtlänge von 2.400m (24*100m) in teilweise neu zu erstellende Kabelkanäle im Bereich der Schule Deining eingezogen.

Unterbrochen wurde unsere Arbeitswut nur durch die Ankunft unseres Vorstandskollegen Michael Vogel, der uns um 11.00Uhr mit einem leckeren Weißwurstfrühstück versorgte, was aber unsere Motivation nur noch mehr steigerte (s. angefügte Bilder)

Da letztendlich alle mit Spaß bei der Sache waren und die Länge des Einsatzes überschaubar war, stünde einem neuerlichen Arbeitseinsatz im Rahmen anderer Projekte und unter der Teilnahme anderer/weiterer Mitglieder wohl nichts im Wege.

Carsten Borrmann
Vorstandsmitglied

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17.09.2011

Das besondere Geschenk: Anteile an der Jurenergie eG

Sie suchen ein Geschenk, das lange Freude macht und gleichzeitig einer guten Sache dient? Dann haben wir einen besonderen Tipp für Sie: Verschenken Sie doch einen oder mehrere Anteile an der Jurenergie eG!

Sie unterstützen damit nicht nur den Ausbau einer dezentralen, zukunftsfähigen Energieversorgung im Landkreis Neumarkt. In Zeiten von globalen Finanzkrisen und drohender Geldentwertung ist die Beteiligung an der Jurenergie eG auch eine langfristige und nachhaltige Kapitalanlage, die hohe Sicherheit für das investierte Kapital und eine gute Chance auf regelmäßige und attraktive Ausschüttungen bietet. Zudem will die Jurenergie eG langfristig zum Stromversorger werden und ihre Mitglieder mit eigenem, dezentral erzeugtem Öko-Strom zu besonders günstigen Konditionen versorgen.
Also genau das richtige Geschenk, um z.B. die Zukunft der eigenen Kinder und Enkelkinder ein Stück weit zu sichern.
Den passenden Geschenkgutschein dafür finden Sie im Downloadbereich dieser Internetseite. Einfach Name eintragen und schon hat dieses besondere Geschenk auch einen angemessenen äußeren Rahmen.



28.06.2011

Einige Bilder von der Mitgliederversammlung der Jurenergie eG im Landratsamt Neumarkt

Das Protokoll der Versammlung wird den Mitgliedern zugestellt.

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07.05.2011

Einige Bilder von der Woche der Sonne in Burgthann.

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03.05.2011

Vortag zum Thema Energieberatung in Neumarkt.

Im Landratsamt Neumarkt wurde die erste Veranstaltung zur Energieberatung, von der Jurenergie durchgeführt. Unser Energieberater Herr Markus Bschick und der Vertreter der Sparkasse Neumarkt Herr Reinhard Pöringer, führten mit viel Sachversand durch die Veranstaltung. Es waren etwa 70 Teilnehmer aus dem Landkreis anwesend. Nach den Vorträgen wurde noch einige Zeit in Einzelgesprächen über das Thema diskutiert.

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Markus Bschick
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Reinhard Pöringer
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13.04.2011

Die Jurenergie eG feiert ihren ersten Geburtstag.

Genau vor einem Jahr, am 13.04.2010 haben 79 engagierte Bürger gemeinsam die Bürgergenossenschaft „Jurenergie eG“ mit Sitz in 92318 Neumarkt gegründet. Damit ging das vom Landkreis Neumarkt und der Regina GmbH initiierte Projekt, Bürger an der Wertschöpfung von Erneuerbaren Energien – Anlagen zu beteiligen, offiziell an den Start.
Die von den Vorständen Carsten Borrmann, Michael Vogel und Bernhard Pürzer geführte Jurenergie eG ist eine ehrenamtlich geführte Bürger-Genossenschaft mit professionellem Know-How. Sie hat das Ziel, den Anteil an regenerativer Energie im Landkreis Neumarkt zu erhöhen und damit zu einer regionalen, zukunftsfähigen Energieversorgung beizutragen. Dazu investiert sie in unterschiedliche Arten von Erneuerbaren Energien Anlagen im Landkreis Neumarkt.
Gleichzeitig trägt die Jurenergie eG dazu bei, dass die Wertschöpfung im Landkreis bleibt und unsere Bürger durch jährliche Ausschüttungen selbst von den Erträgen dieser Anlagen profitieren können. Eine Beteiligung ist schon ab 500 € möglich, die Jurenergie eG ist somit ein echtes Bürgermodell. Doch auch für größere Summen (bis maximal 100.000 €) eignet sich die Jurenergie eG hervorragend als regionale Kapitalanlage.
In ihrem ersten „Lebensjahr“ hat sich die Jurenergie eG prächtig entwickelt. Schon in der Gründungsversammlung wurden Mitgliedsanteile in Höhe von insgesamt rund 300.000 € gezeichnet. Mittlerweile hat sie bereits 268 Mitglieder, die ein Kapital von insgesamt 1.631.000 € eingebracht haben. Gerade seit den Ereignissen von Japan und der neu entbrannten Debatte um den Atomausstieg ist ein verstärkter Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.
Neue Mitglieder sind auch weiterhin erwünscht, denn die Jurenergie eG hat für 2011 viel vor!
Noch in 2010 wurden Investitionen in Höhe von ca. 850.000 € getätigt. Im Wesentlichen handelt es dabei um 3 Photovoltaikanlagen in Parsberg (Bauhof, Feuerwehr, Salzhalle), zwei PV-Anlagen in Pyrbaum (Hauptschule, Bauhof) sowie um die Beteiligung an 2 Windkraftanlagen im Gemeindebereich Pilsach. Dazu kommt eine weitere Beteiligung an mehreren bereits bestehenden PV- und Windkraftanlagen in Neumarkt, Pilsach und Deining.
Derzeit werden weitere PV-Anlagen in Pilsach (Schule) und Berg (Bauhof und Kläranlage) mit einem Investitionsvolumen von 400.000 € realisiert. Darüber hinaus stehen aktuell noch mehrere attraktive Großprojekte an, für deren Realisierung die Jurenergie eG noch weiteres Kapital bzw. weitere Mitinvestoren benötigt.
Schon nach einem Jahr hat sich die Jurenergie eG also als gewichtiger Akteur zum Thema regionale Energie positioniert, wie auch Landrat Löhner erfreut feststellt: „Die Jurenergie eG ist schon nach einem Jahr eine echte Erfolgsgeschichte und zeigt, was mit bürgerschaftlichem Engagement in kurzer Zeit auf die Beine gestellt werden kann. Die zahlreichen Mitglieder sind eine Bestätigung dafür, dass unsere Bürger die Notwendigkeit einer dezentralen, regionalen Energieversorgung mit regenerativen Energien immer deutlicher sehen und dementsprechend handeln.“
Die dynamische Entwicklung des Gründungsjahrs soll sich auch in Zukunft fortsetzen, so Vorstandssprecher Carsten Borrmann. Schließlich hat die Jurenergie eG auch langfristige Visionen: Spätestens zum 10. Geburtstag möchte man als Energieversorger auftreten!



17.03.2011

Veranstaltungshinweis Energieberatung

Bereits bei der Gründung der Jurenergie eG war geplant, auch Dienstleistungen zum Thema Energieberatung anzubieten. Nach entsprechender Vorbereitungsphase sind nun verschiedene Angebote konzipiert worden. Darunter finden auch Informationsveranstaltungen statt. Die ersten beiden Veranstaltungen werden nun in Kooperation mit der Sparkasse Neumarkt-Parsberg aus aktuellem Anlass angeboten. Denn seit 01.03.2011 werden über die KfW nun wieder Einzelsanierungsmaßnahmen gefördert, so dass dieses Thema insbesondere von Interesse ist für alle Eigentümer, bei denen bauliche Maßnahmen zur Sanierung und/oder Wärmedämmung anstehen.

Termin 1: Dienstag, 03.05.2011, 19.30 Uhr
Ort: Landratsamt Neumarkt (Saal), Nürnberger Str. 1, 92318 Neumarkt


Termin 2: Dienstag, 10.05.2011, 19.30 Uhr
Ort: Sparkasse Parsberg (Spiegelsaal), Dr.-Boecale-Str. 3a, 92331 Parsberg


Thema: Energiesparen und Zuschuss kassieren

Referenten: Markus Bschick, Energieberater (Jurenergie eG),
Reinhard Pöringer (Sparkasse Neumarkt-Parsberg)
In der Informationsveranstaltung werden jeweils folgende Themenbereiche behandelt:

Zu beiden Veranstaltungen ergeht herzliche Einladung. Der Eintritt ist frei.



02.12.2010

Jurenergie eG ist Millionär

Mit Herrn Dieter Kowalewski als neuem Mitglied der Jurenergie eG haben wir die erste Million an Kapital erreicht.
Herr Kowalewski, das Jubiläums-Mitglied, ist jetzt Fahrlehrer (Fahrschule Jura GmbH), sein ursprünglicher Beruf war jedoch Landwirt. Das Thema Erneuerbare Energien hat er schon lange verfolgt und ist daher gerne bei der Jurenergie eG eingestiegen.

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17.11.2010

Jurenergie eG hält erste Mitgliederversammlung ab

Bild7 Monate nach ihrer Gründung hielt die Jurenergie eG am vergangenen Mittwoch ihre erste Mitgliederversammlung ab. BildAufsichtsratsvorsitzender Franz Herrler eröffnete die gut besuchte Versammlung und würdigte das bisher Erreichte.
Denn seit die Bürger-Genossenschaft am 13.04.2010 von 79 Gründungsmitgliedern mit einem Gründungskapital von 298.000 € ins Leben gerufen wurde, hat sich viel getan. Inzwischen zählt die Jurenergie eG bereits 209 Mitglieder, und das Genossenschaftskapital ist auf 971.000 € angewachsen. Damit ist die Jurenergie eG bayernweit die größte Genossenschafts-Neugründung im laufenden Jahr!
Aktuell hat die Jurenergie eG bisher Investitionen in Höhe von 540.000 € getätigt. Im Wesentlichen handelt es dabei um 3 Photovoltaikanlagen in Parsberg (Bauhof, Feuerwehr, Salzhalle), zwei PV-Anlagen in Pyrbaum (Hauptschule, Bauhof, beide derzeit im Bau) sowie um die Beteiligung an 2 Windkraftanlagen im Gemeindebereich Pilsach. Bild Eine weitere Beteiligung an mehreren PV- und Windkraftanlagen steht kurz vor der Entscheidung, damit werden sich die Gesamtinvestitionen auf rund 830.000 € belaufen.
Aufgrund des derzeit schwierigen Marktumfelds im Bereich Photovoltaik ist es momentan nicht einfach, geeignete Projekte zu realisieren. Bekanntlich wurde die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen mehrmals in kurzen Abständen gesenkt. Demgegen über haben sich die Modulpreise nur geringfügig nach unten bewegt.
BildVorstandssprecher Carsten Borrmann gab dennoch einen optimistischen Ausblick und ist davon überzeugt, dass sich auch bei den aktuellen Marktbedingungen noch sinnvolle Projekte mit vernünftigen Renditen erzielen lassen.
Da die Mitgliederentwicklung der Jurenergie eG die ursprünglichen Erwartungen bei weitem übertrifft, ist die Jurenergie eG durch entsprechende Kapitalausstattung auch in der Lage, größere Projekte zu finanzieren. Dank ihrer hohen technischen Kompetenz, ihrer regionalen Ausrichtung und Vertrauenswürdigkeit bietet sich die Jurenergie eG als idealer Kooperationspartner insbesondere für Unternehmer und Landwirte an.
Derzeit werden verschiedene Projekte und Anfragen auf ihre Machbarkeit geprüft.
Bekanntlich arbeiten bei der Jurenergie eG alle Mitglieder, auch die Vorstände und Aufsichtsräte, ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis. Dies hält nicht nur die Kosten gering, sondern sorgt auch für ein besonderes Teamwork, das von persönlichem Engagement und idealistischem Einsatz geprägt ist.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden daher einige Personen für besondere Leistungen geehrt, die sie unentgeltlich für die Jurenergie eG erbracht haben. Aufsichtsratsvorsitzender Franz Herrler hatte die angenehme Aufgabe, die Ehrungen vorzunehmen. Geehrt wurden:


Miche Süllner (Grafik-Design, web-Design, Logo) Bild

Karl Pantoulier (Aufbau Internetseite)

Andreas Brückel (Aufbau Internetseite)

Bert Schwab (Gestaltung des Flyers)

Patrick John (hosting für website und e-mail-Adressen)

Die Geehrten erhielten als Zeichen des Dankes jeweils einen Geschenkkorb mit Spezialitäten aus dem Landkreis. Sie stehen damit auch stellvertretend für viele andere Mitglieder, die sich bisher schon durch ihre Mitarbeit eingebracht haben. Zudem erhält die Jurenergie eG auch durch das LRA und die Regina GmbH tatkräftige Unterstützung.
Nach dem letzten Tagesordnungspunkt „Fragen, Diskussion“ beendete AR-Vorsitzender Herrler die Versammlung offiziell, die in zahlreichen angeregten Gesprächen ausklang.

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Juli 2010

Seit Juli 2010 sind unsere ersten Photovoltaikanlagen betriebsbereit und am Netz.



13.04.2010

Bürger-Genossenschaft Jurenergie eG erfolgreich gestartet

Das vom Landkreis Neumarkt und der Regina GmbH initiierte Projekt, Bürger an der Wertschöpfung von Erneuerbaren Energien-Anlagen zu beteiligen, ist am 13.04.2010 erfolgreich gestartet worden.
79 Bürger haben gemeinsam die Bürgergenossenschaft "Jurenergie eG" mit Sitz in 92318 Neumarkt gegründet. Dabei wurden schon zum Start Mitgliedsanteile in Höhe von insgesamt rund 300.000 € gezeichnet. Mittlerweile (Stand 18.05.) ist die Genossenschaft bereits auf 153 Mitglieder mit einer Zeichnungssumme von rund 675.000 € angewachsen.
In der konstituierenden Gründungsversammlung wurden Carsten Borrmann, Bernhard Pürzer und Michael Vogel jeweils einstimmig in das Amt des Vorstands gewählt. Ralph Feldbauer, Dr. Wolfgang Fruhmann, Franz Herrler, Andreas Westiner und Prof. Dr. Werner Wild wurden ebenfalls jeweils einstimmig in den 5-köpfigen Aufsichtsrat gewählt. Den Vorsitz im Aufsichtsrat übernimmt Franz Herrler, sein Stellvertreter ist Dr. Wolfgang Fruhmann. Alle Mandatsträger arbeiten ehrenamtlich. Aufgrund ihrer jeweiligen beruflichen Kompetenzen sind beide Organe der Genossenschaft optimal besetzt. Der Vorstand z.B. setzt sich zusammen aus einem Ingenieur für Elektrotechnik, einem Bankkaufmann, sowie einem Juristen und Betriebswirtschaftler. über die offiziellen Organe des Vorstands und Aufsichtsrats hinaus werden auch zahlreiche Mitglieder mit ihren jeweiligen Kompetenzen in die aktive Arbeit der Jurenergie eG eingebunden. Dies erfolgt zum einen zur Entlastung des ehrenamtlich tätigen Vorstandes, aber insbesondere auch, um insgesamt eine hohe Kompetenz in der Genossenschaft nutzbringend zu bündeln. Somit sind optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit der Jurenergie geschaffen, und der Landkreis Neumarkt kann das von ihm initiierte Projekt wie geplant Schritt für Schritt in Bürgerhand übergeben.

b Bis ca. Ende Juni werden nun die Genehmigungsprüfung durch den Genossenschaftsverband und weitere Formalitäten erfolgen, so dass die Jurenergie eG dann auch offiziell die Geschäfte aufnehmen kann. Ungeachtet dessen laufen jedoch bereits erste Projekte an.
So hat der Stadtrat der Stadt Parsberg mit Beschluss vom 08.04.2010 die Dächer des Städt. Bauhofes, der Salzhalle sowie des Feuerwehrhauses der neu gegründeten Jurenergie eG für die Errichtung von Photovoltaikanlagen zur Verfügung gestellt. Insgesamt entsteht auf den drei Dächern eine Anlagenkapazität von 75 kWp mit einem Investitionsvolumen von ca. 215.000 €. Der Auftrag dafür wurde mittlerweile vergeben. Da im PV-Bereich derzeit der Markt aufgrund der zum 01. Juli geplanten Kürzung der Einspeisevergütung völlig leergefegt ist, können weitere PV-Projekte erst nach einer entsprechenden Marktberuhigung beauftragt werden. In anderen Energie-Bereichen wie z.B. Windkraft wird der Vorstand in den nächsten Wochen ebenfalls erste Beteiligungsmöglichkeiten konkret prüfen.



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Selbstverständlich sind nun weitere Bürger eingeladen, sich an der Jurenergie eG zu beteiligen. Sie können damit am Aufbau einer regionalen, zukunftsfähigen Energieversorgung mitzuwirken und gleichzeitig an den Erträgen dieser Anlagen teilhaben. Die Mindestbeteiligung beträgt lediglich 500 €, weitere Bedingungen sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen.
Im Hinblick auf die oben geschilderte Marktsituation und das bereits relativ hohe Gründungskapital wird das insgesamt gezeichnete Kapital nur in Etappen benötigt werden, zumal jedes Projekt einer sorgfältigen Vorbereitung bedarf. Das bedeutet, dass bei neuen Mitgliedern der Jurenergie eG das von ihnen gezeichnete Kapital voraussichtlich erst im Herbst 2010 abgerufen wird und noch nicht sofort zur Verfügung gestellt werden muß.



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